Was Genossen vor dem heißen Wahlkampf so einfällt:

Veröffentlicht von Redakteur 19. Oktober 2020

 

Manfred Boettcher sinniert über Wunder, die es nur auf den zweiten Blick gibt!

 

„Wunder auf den zweiten Blick“ ist das Thema seiner fünften Fotoausstellung, die im Oktober und Anfang November 2020 stattfindet. Ein Wunder, dass diese Ausstellung überhaupt stattfinden kann, aber unter Berücksichtigung eines Hygienekonzeptes: Keine große Vernissage und ohne musikalischen und kulinarischen Rahmen.


Wunder sind Vorgänge, die mit menschlichem Verstand nicht nachzuvollziehen sind und dem von einem Wunder Bedachten das Leben entscheidend verschönt.

Echte Wunder finden nur im Märchen und in der Bibel statt. Selbst die sieben Weltwunder der Antike, wie die Pyramiden und die Hängenden Gärten grenzen nur an Wunder. Sie sind Ergebnisse menschlicher Ideen, menschlicher Organisationskraft und „unmenschlicher“ Arbeit. Also Wunder, die einem zweiten nämlich rationalen Blick nicht standhalten, aber Bewunderung verdienen.

Ich kann also unbekümmert mich fotografisch um Wunder kümmern und da die Meisterleistungen der Welt alle schon zig Mal fotografiert wurden, definiere ich meine Wunder selber. Da mein Fotoblick von einigen bewundert wird, bin ich beflügelt. Ich fotografiere „wunder“-schöne, „wunder“-lich skurrile, ver-„wundern“-de Motive. Auch die Dramaturgie der Reihenfolge sollte eine verwundernde skurrile Wirkung entfalten. Ich hoffe der Betrachter spürt ein wenig Lächeln im Gesicht. Ein Foto stammt nicht von mir, dem aufmerksamen Betrachter wird es nicht entgangen sein.

Meinem Schwiegersohn Rüdiger Boettcher danke ich für Rahmung und Aufhängung der Bilder . Meinen Enkelinnen danke ich dafür, dass sie für Fotos posierten und meinem Enkel für seinen Mut ins kühle Wasser zu steigen. Der Leiterin der Kladower Stadtteilbibliothek und ihrer Mitarbeiterin sei für ihre Unterstützung gedankt.

Manfred Boettcher