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Helmut Kleebanks Bericht aus Berlin Nr. 20 - Januar 2026

  • 30. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Sehr geehrte Damen und Herren,


in dieser Woche gedachten wir der Opfer des Nationalsozialismus. Diese Gedenkstunde des Bundestags findet alljährlich in zeitlicher Nähe zum Tag der Ausschwitzbefreiung am 27. Januar statt.


Die diesjährige Rednerin, Tova Friedman, überlebte Ausschwitz, weil ihre Mutter sie als Kind unter Leichen versteckte. Eindrucksvoll und bewegend zeichnete sie diese unmenschlichen Jahre im Dritten Reich und im KZ nach. Ihren jungen Gesprächspartnern erläuterte sie im Anschluss zudem, dass, was immer sie hören würden - in Wahrheit sei es einhundertmal schlimmer gewesen.


Tovar Friedman lobte Deutschland für seine historische Aufarbeitung, mahnte aber zugleich mehr zu tun und nicht wegzuschauen angesichts des wieder erstarkenden Antisemitismus weltweit, aber auch hier, denn: "Neutralität im Hass bedeutet Zustimmung".


Der Austausch mit Zeitzeugen ist von großer Wichtigkeit unsere Verantwortung immer wieder zu beleben. So ist es eine glückliche Fügung, dass Tovar Friedman mit Hilfe ihres Enkels in den Soziales Medien (TikTok) vielen Menschen ihre Geschichte erzählt.


Einer anderen unermüdlichen Zeitzeugin wurde am Hans-Carossa-Gymnasium am Dienstag in Spandau im Rahmen des Holocaustgedenktages gedacht: Margot Friedländer, die bis ins hohe Alter das Gespräch mit jungen Menschen suchte. Das Gymnasium wird künftig ihren Namen tragen.


Meinen vollständigen Newsletten finden Sie im Anhang.


Mit den besten Grüßen

Helmut Kleebank





Helmut Kleebank, MdB

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin


Tel.: 030 227 78 113




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